San Sebastian - Konstanz
Auf dem Weg von Lissabon nach Moskau stand für das "Radteam Sportpraxis" im August 2011 der Abschnitt von San Sebastian im Baskenland nach Konstanz auf dem Programm.
In 17 Etappen führte die anspruchsvolle Strecke über 1950 Km von der Atlantikküste an den Bodensee.
Auf den Spuren der "Tour de France" waren Fahrer und Material zunächst in den Pyrenäen auf das Äußerste gefordert.
Die höchsten Pyrenäenpässe bildeten die eindrucksvolle Kulisse für die ersten Etappen.
Am Col de Tourmalet und Col d' Aubisque waren die größten Anstiege bei insgesamt 25.000 Höhenmetern zu bewältigen.
Carcassone bildete nach der ersten Tourwoche mit seiner mittelalterlichen Altstadt einen würdigen Rahmen für einen erholsamen Ruhetag.
Doch schon bald stellte sich das Zentralmassiv mit seinen tiefen Schluchten und erneut Bergen bis 1.700 Metern Höhe dem Team in den Weg.
Bei Temperaturen bis 41 Grad führte die Route aus der Vulkanlandschaft der Auvergne durch das Rhonetal ins Schweizer Jura.
Nach fast 2.000 Km war Konstanz erreicht. In 2012 soll die Reise in Richtung Moskau weitergehen. Das Team hofft auf weiterhin interessante Begegnungen.
Lissabon - Moskau
Das "Team Sportpraxis" startete am 11.04.2009 zur Durchquerung des Europäischen Kontinents von West nach Ost.
Am Ostersamstag fiel der Startschuß bei stürmischem Aprilwetter am südwestlichen Punkt Portugals am Cabo de Sao Vincente.
Bei wechselnden Wetterverhältnissen und Straßenbedingungen verlief die Fahrstrecke während vier Tagen stetig Richtung Norden durch die einsamen Gegenden des Alentejo.
Entlang der Atlantikküste boten sich herrliche Ausblicke auf endlose Strände und malerische Buchten.

Korkeichen säumten weite Teile des Weges nach Lissabon, bevor die Hauptstadt Portugals im Regen erreicht wurde.
Zwei weitere Etappen führten über das Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas, bis nach Obidos, einer mittelalterlichen Stadt 150 km nördlich von Lissabon.

Das Radteam setzte die Reise Richtung San Sebastian von dort an Pfingsten zunächst Richtung Porto fort. Anspruchsvolle Etappen durch das bergige Hinterland wechselten sich mit Flachetappen entlang der Atlantikküste ab.

Von Porto führte der Weg entlang des Douros durch die berühmten Anbaugebiete des Portweins bis nach Braganca.

Heiß wurde es in der Extremadura und auf den langen Etappen durch das Hochland Kastiliens. Entgegen dem Jakobsweg führte die Strecke über Leon, Burgos und durch die Rioja in nicht enden wollenden Abschnitten Richtung Osten.

Nach 16 Tagen auf dem Rennradsattel war die Muschelbucht von San Sebastian im Baskenland am 03.06.2009 erreicht. 1970 km lagen hinter dem Team. Hier wird in 2010 der Startschuß zum nächsten Abschnitt fallen. Dann geht es durch die Pyrenäen und den Süden Frankreichs nach Konstanz.
Lüttich - Bastogne - Lüttich
Das "Team Sportpraxis" nahm am 11.05.2008 an der Jedermann-Version des Radklassikers "Lüttich-Bastogne-Lüttich" teil.
Das älteste und härteste Eintages-Radrennen der Welt mit seiner mehr als hundertjährigen Tradition wird auf einer Strecke von etwa 250 km auf den einsamen Strassen der Ardennen ausgetragen.
Bei trockenem Wetter und idealen Bedingungen führte die Route durch die herrliche Landschaft Walloniens sowie das angrenzende nördliche Luxemburg. Für die Teilnehmer dieser für Mensch und Material bis an die Grenzen der Belastbarkeit reichenden Rundfahrt bedeutete dieser Event ein unvergessliches Erlebnis.
Insbesondere die immer wieder in das Streckenprofil eingearbeiteten bis zu 21 Prozent steilen Anstiege verlangten allen Radfahrern das Äußerste ab. Mit einem Schnitt von cirka 27 km/h erreichte das "Team Sportpraxis" ein ausgezeichnetes Ergebnis und wurde durch den schönen Erfolg für die von jedem Teammitglied aufgewendeten etwa 5.000 Trainingskilometer belohnt.
Trondheim - Nordkapp
Den letzten und schwierigsten Anschnitt der Rennradreise durch Europa nahm das „Team Sportpraxis“ im Frühjahr 2007 in Angriff.
Von Trondheim, dem Ziel der Etappenfahrt 2006, brach das Team am 20.05.2007 in Richtung Norden auf.
Bei zunächst noch regnerisch-kaltem Wetter führte die Route auf dem „Kystriksveien“ immer entlang der Nordseeküste durch eine faszinierend einsame Landschaft. Mit jeder Tagesetappe von je etwa 100-150 km änderte sich die Landschaft. Schärenküsten wechselten sich mit von Fjorden durchsetzten Küstenabschnitten ab.
Im Wechsel waren lange flache Fahrten entlang der Fjorde und einige steile Anstiege aufs „Fjell“, die typisch norwegische Mittelgebirgslandschaft, zu bewältigen. Bei Temperaturen zwischen 5° und 10° stellten diese Strecken harte Anforderungen an Mensch und Material.
Entlang der Küste führte der Weg vorbei an der Gletscherlandschaft des Svartisen, dessen Schmelzwasser sich direkt in den Fjord ergießt.
Leistungssteigernd wirkte sich nach Überqueren des Polarkreises die Mitternachtsonne aus.
Zudem konnte das tägliche Fahrprogramm aufgrund der steten Helligkeit ideal mit den wechselnden Wetterbedingungen abgestimmt werden. Dunkelheit war fortan nicht mehr zu fürchten.
Ein absolutes Highlight der Europatour stellte die Durchquerung der Lofoten in Süd-Nord-Richtung dar. Bei wunderschönem Frühjahrswetter boten sich den Sportlern hinter jeder Straßenwindung neue überwältigende Aussichten auf Meer und Berge.
Richtig einsam wurde es auf den letzten 600 km des Weges an das Nordkapp. Nach Verlassen von Tromso, der nördlichsten Universitätsstadt der Welt, führte die Route entlang der grandiosen Lyngen-Alpen dem Eismeer entgegen.
Am 09.06.2007 war nach mehr als 1850 km Hammerfest erreicht. Das „Tor zum Nordpol“, der nördlichst gelegene bedeutende Hafen des Kontinents, versprühte nur eisigen Charme.
Der Wunsch, das Ziel „Nordkapp“ zu erreichen, mobilisierte am letzten Tag der Reise nochmals alle verbliebenen Reserven. Bei zunehmendem Sturm war dies allerdings auch nötig. Der Weg hinauf zum nördlichsten Punkt des Kontinents führte auf den letzten Kilometern immerhin noch über 307 Höhenmeter.
Die Durchquerung des Kontinents in Süd-Nord-Richtung wurde am 10.06.2007 um 18.15 h am Nordkapp erfolgreich abgeschlossen. Eine Panne hatte es seit Trondheim nicht gegeben.
Krefeld -
Trondheim
Einen frühen Höhepunkt der Radsaison 2006 stellte die Tour von Krefeld nach Glücksburg an Ostern 2006 sowie die Fortsetzung der Reise nach Norden von Glücksburg nach Trondheim an Pfingsten 2006 dar.
In 20 Etappen führte die Strecke an Ostern bei typischem Aprilwetter zunächst durch die weiten Ebenen und Alleen des Rhein- und Münsterlandes.
Bei strömendem Regen traf die Radgruppe am Ostersonntag nur auf wenige
Spaziergänger.
Entgegen der Erwartung stellte sich aber bei Erreichen der Nordseeküste eine wesentliche Besserung des Klimas ein, wenn auch die "steife Brise" ein rasches Vorankommen nur eingeschränkt zuließ.

Beeindruckend stellte sich die Weite der grünen Ebenen heraus. Wenig
durch Tourismus verändert erschien das österliche Ostfriesland von
eigenartigem Charme. Ein besonderes Erlebnis stellte nach der Durchquerung
der Alpen im Vorjahr die Reise über die Dammbauten entlang der friesischen
Küste dar. Eindrucksvoll bleiben die herrlichen Aussichten auf den
Jadebusen von den umgebenden Deichen in Erinnerung.

Die Begleitung durch ein "Versorgungsfahrzeug" machte das Erreichen der
nördlichsten Stadt in Deutschland, des Seebades Glücksburg, auch bei
widrigen Wetterverhältnissen möglich. Die Reise durch Schleswig-Holstein
nach Überquerung der Elbe bei Glückstadt war durch stark wechselnde
Wetterverhältnisse geprägt. Deutschland ließ sich hier in der Tat erleben.
Der Erwähnung bedarf es kaum, dass die Strandkörbe an der Flensburger
Förde am "Weißen Sonntag" ihrer Verwendung in einen grauen Himmel
entgegensahen.
Es blieben nur wenige Wochen bis zur Fortsetzung der Europareise gen
Norden am 25.05.06. In Erwartung weiterer meteorologischer Widrigkeiten
trainierte im April/Mai das Team in kleinen Ausfahrten rund um den
Untersee. Beim Start in Glücksburg allerdings schien das Wetter
wohlgesonnen.
An Christi Himmelfahrt erfolgte der Aufbruch nach Trondheim bei
strahlendem Sonnenschein, so dass die kommenden 1.700 km einiges an
Schrecken verloren. Die Reise durch Dänemark verlief wie ein einziges
"Farbenspiel". Imposant erschienen die gelben Rapsfelder vor dem blauen
Hintergrund des durch mächtige weiße Wolken unterbrochenen Himmels. Der
starke Westwind begünstigte die Reise nach Kopenhagen und wühlte das Meer
zu schroffer Schönheit auf.
Bei weiterhin wechselndem Wetter verlief die Reise durch Schweden während der nächsten Tagen bei täglichen Etappen zwischen 130 km und 180 km problemlos. Ein besseres Trainingsgelände als die abwechslungsreiche schwedische Schärenküste ist kaum vorstellbar.
Anspruchgsvoll wurde das Revier durch die ständigen nördlichen Winde und gelegentlichen Regen, die ein schnelles Vorankommen verhinderten.
Weiter nach Norden ging es dann über den Oslofjord durch entlegen anmutende Landschaften Südnorwegens.

Die Ufer der ausgedehnten Seen waren nur spärlich besiedelt, so dass
die täglich durchschnittlich 120 km langen Etappen kaum durch Verkehr
gestört waren. Interessant waren einige Begegnungen mit einheimischen
Radfahrern, die mit Tipps zu Route und Region nicht sparten.
Nach einem von allen geschätzten Ruhetag in der Olympiastadt Lillehammer stellten die Fahrt durch das Gutbrandstal, der "Peer-Gynt-Weg" durch abseits der Zivilisation gelegenes Hochland sowie die Durchquerung des Dovrefjells mit Anstiegen auf bis zu 1.100 Höhenmetern weitere bizarre Höhepunkte der Reise nach Trondheim dar.

Beeindruckt hat neben den schier unendlich weiten Landschaften
insbesondere das Phänomen der scheinbar nie untergehenden Sonnen mit
zunehmender Annäherung an die Mittsommernacht.
Die Gesamtstrecke der Reise von Sizilien ans Nordcap ist nahezu 5.600 km angewachsen. Ohne Zweifel wird die Reise in 2007 von Trondheim über die Lofoten an den nördlichsten Punkt Europas ihre Fortsetzung finden.
Rennrad-Trainingslager in Südafrika (19.02. -
03.03.2006)
Das Radsportteam "www.sportpraxis.de" führte vom
19.02.2006 bis zum 03.03.2006 ein Trainingslager in Südafrika
durch.
Die Touren der ersten Tage führten die Sportler durch die Umgebung von Kapstadt, an
die Atlantikküste, an die Küste des Indischen Ozeans und das
"Kap der guten Hoffnung".
Neben einer hervorragenden Vorbereitung auf die Radsaison in Europa bot
das zweiwöchige Trainingslager die Möglichkeit ein sehr schönes Land zu
"erfahren".
Eindrucksvoll waren neben den Küstenregionen insbesondere
die Weinanbaugebiete in der Umgebung Kapstadt.
Am fünften Tag erreichte
die Gruppe mit dem Cap Agulhas den südlichsten Punkt des afrikanischen
Kontinentes.
In der danach durchquerten Halbwüste der "Little Karoo"
stiegen die Temperaturen tagsüber auf fast 40° Celsius, so dass hohe
Anforderungen an die Sportler gestellt waren.
Die Fahrt durch die Weite der nahezu unbesiedelten Region stellte
dennoch ein einprägsames Erlebnis für alle Tourteilnehmer.
Nach der
Durchquerung der größten Straußenzucht-Region der Welt stand der Besuch
einer Straußenfarm auf dem Programm, der Einblicke in die Besonderheiten
der Region vermittelte.
Auf dem Weg zurück an die Küste des Indischen
Ozeanes waren mehrere Bergpässe zum Teil auf Schotterpiste zu überqueren.
Diese Königsetappe wurde gekrönt durch die Ankunft am Meer in "Land's
End".
Den krönenden Abschluß erfuhr die Radreise durch die letzte Etappe nach
Knysna über den Urwaldtrail des Küstenhinterlandes, der nochmals hohe
Anforderungen an die Radtechnik sowie die Kondition der Teilnehmer
stellte.
Verdient war danach der "Chill-out" im "Kwembwa Game Resort". In diesem
großzügig angelegten Wildpark bot sich auf einigen Ausfahrten in
Begleitung eines fachkundigen Wildhüters die Möglichkeit zur Begegnung mit
den "Big Five", den hier angesiedelten eindrucksvollen Nashörnern,
Elefanten, Löwen, Giraffen und Tigern.
Anfragen zu kommenden Trainingslager senden Sie bitte an: info@sportortho-konstanz.de